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Udo! Udo! Udo! – ganz klar, das Konzert der deutschen Metal Legende U.D.O. im kleinen Städtchen Burglengenfeld (Oberpfalz) wird von heiß erwartet. Der Altersdurchschnitt der Besucher dürfte irgendwo zwischen 30 und 35 liegen, wobei ein großer Teil sicher noch keine 20, dafür aber ein anderer Teil sicher schon weit jenseits der 40 ist. Nach einer endlosen Wartezeit (20 Uhr Einlass, los geht’s aber erst kurz vor 22 Uhr) kommen Dirkschneider und seine Band endlich auf die Bühne – und legen los wie die Feuerwehr. Der Soundmann hat alles richtig gemacht und das Publikum wird von dem heftig drückenden Sound gleich mitgerissen. Los geht es mit „Bogeyman“, dem Opener des neuen Albums „Dominator“. Udo gibt auch den Dominator und zeigt, dass er auch mit fast 58 Jahren stimmlich noch super in Form ist. Nach einigen (überwiegend neueren) U.D.O. Songs gibt es eine kurze Pause, die mit einem netten kleinen Gitarrensolo überbrückt wird. Und nun beginnt die Reise in die Vergangenheit. „Princess of the Dawn“ macht den Anfang des Accept-Abends. Spätestens jetzt rasten auch die letzten Kuttenträger aus. Was folgt ist eine überwältigende Metal-Messe. „Burning“, „Midnight Highway“ und selbstverständlich auch „Metal Heart“ treiben dem geneigten Banger fast die Tränen in die Augen. Natürlich sind noch etliche andere Klassiker am Start, aber alle kann ich gerade gar nicht aufzählen. Zwischendurch gibt es noch zwei kleine Pausen, die einmal mit einem brillanten Gitarrensolo, das andere Mal mit einem noch besseren Schlagzeugsolo ausgefüllt werden. Der Zugabenteil erscheint fast noch länger als das eigentliche Konzert, abschließend gibt es noch das unvermeidliche „Balls to the Wall“ und „Heidi-heido-heida“ Gesänge, bevor man noch „Fast as a Shark“ aus der PA brettern lässt. Einfach nur geil. Bleibt zu hoffen, dass uns diese Götter des deutschen Heavy Metal noch lange erhalten bleiben.