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The beast is back Tour - Berlin (30.8.2008)

Unter dem Motto „The beast is back“ haben sich Inquisition und Elite zusammen gefunden, um gemeinsam die Clubs zu beackern. Als Anheizer hat man die Death-Metaller von Imperious Malevolence mitgenommen. Somit sei der extreme Konzertabend eröffnet.

Allerdings lässt die Eröffnung auf sich warten. Obwohl auf den Eintrittskarten 20:00 Uhr Beginn steht, beginnen IMPERIOUS MALEVOLENCE erst lange nach 21:00 Uhr. Der Grund dafür ist nicht so recht ersichtlich, vor allem da eine weitere Band, nämlich die Black Metaller Fjäll aus Eberswalde, sich als Unterstützung angeboten hatten, aber vom K17 abgelehnt wurden. Als IMPERIOUS MALEVOLENCE dann beginnen, wirken sie neben den beiden Black Metal Bands doch ein wenig deplaziert. So sind IMPERIOUS MALEVOLENCE als Vorband ganz nett, schaffen es aber nicht, das Publikum zu begeistern. Das verzieht sich entweder an die Bierstände oder guckt dem wilden Treiben auf der Bühne interessiert zu, ohne wirklich feiern zu wollen.

Da herrscht bei ELITE schon eine ganz andere Stimmung. Bereits beim Opener schießt das Stimmungsbarometer nach oben. Der einstündige Set wird von einer großen Fanschar gefeiert, auch wenn der Club keineswegs voll ist. Die Band nutzt diese Gelegenheit gerne, führt viel Interaktion mit dem Publikum, und weiß auch spielerisch komplett zu überzeugen. Alles in allem ein super Auftritt, mit dem die Band auch einige Fans dazu gewonnen haben dürfte.

Als INQUISITION um Mitternacht ihr Set beginnen, ist das K17 randvoll. Hier merkt man, auf wen die meisten gewartet haben. INQUISITION lassen sich auch nicht lumpen, und kreieren eine sehr kalte und düstere Stimmung. Trotz der Enge im Saal scheint die Temperatur zu fallen. Die Fans bejubeln jeden Song und jede der kurzen Ansagen. Hier geht es um die Atmosphäre, da stört es auch nur mäßig, dass die Songs teilweise doch sehr in die Länge gezogen wirken. Leider dauert der Set genauso wie bei Elite nur eine Stunde, was vielen Fans zu wenig ist.

Fazit: Es war ein tolles Konzert, die Bands haben alles gegeben und tolle Auftritte hingelegt. Die Auswahl der Vorband störte leider ein wenig, das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt. Der Gang zum T-Shirt-Stand erweist sich wie zu erwarten als sehr preiswert, ein T-Shirt bekommt man für 10-15€, eine CD ebenfalls, nur die Platten sind teurer(20€).

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