

Bandliste:
Erben des Zorns Sardonic Serpent Soul Also, ich muss schon sagen, die Tore des Zentrum Altenbergs, werden immer später geöffnet. 20:00 Uhr ist dort die reguläre, so wird es Monat für Monat auf den cool gestalteten Flyern angekündigt, Öffnungszeit. Klar, nicht alle Metaller finden sich im Hellen zurecht, also warten sie die Dunkelheit ab, um dann auf die Piste zu gehen. So wurden die Tore zum Dyers Eve erst um 20:30 Uhr geöffnet und die verregneten Geschöpfe der Nacht sind ins trockene geeilt. Um kurz nach 21:00 Uhr wurde die Bühne dann endlich von den bemalten Erben des Zorns betreten. Sie hatten definitiv den weitesten Weg gehabt, um nach Oberhausen zu kommen. Und, was soll ich sagen, es hat sich nicht für das Quintett gelohnt. Sie haben mit aller Mühe versucht, das kleine Publikum anzuheizen, doch der Funke ist nicht über gesprungen. Es waren einfach viel zu wenig Konzertbegeisterte beim Dyers Eve aufgetaucht. Uns dazu kam dann noch, und das ist wirklich sehr Schade, dass der Sound nicht mal annähernd Perfekt war. So versuchten alle Bands das Beste aus dem Rauschen und Piepen zu machen, aber wirklich Musik, die die Bands sonst machen, hat man nicht annähernd heraus gehört. Nichts desto trotz, war die Stimmung der paar Metaller die sich vorne ansammelten, doch sehr gut.
Nach Erben des Zorns, machten sich dann Sardonic auf der Bühne breit. Diese Band ist nicht ganz Unbekannt, sie zeigen Supportgigs für u.a. Obituary, Vader oder Die Apokalyptischen Reiter auf. Und so war meiner Meinung nach auch die Präsenz auf der Bühne. Nach dem Intro waren sie allesamt im Mosh-Einklang. Sie zeigten viele Songs und wanderten viel, dank der Funkteile, auf der Bühne umher. Jedoch war auch hier der Sound sehr mies und man musste mit dem Auge hören!
Headliner des Abends waren Serpent Soul. Sie zocken melodischen Death/Thrash-Metal der Schwedenecke mit einer amtlichen Portion Heavy Metal. Das ganze wurde live mit 3(!) Gitarristen umgesetzt, nur leider Hören konnte man kaum etwas! Die Technik machte es allen drei Bands zu schaffen, sie mussten ich auf’s kleinste Konzentrieren, da die Sounds der Monitore nicht viel hergaben. “Auf der Bühne hört man nur Brei!”, so sagte der Gitarrist von Erben des Zorns. Und leider musste ich ihm sagen, dass es vor der Bühne nicht besser war. Außerdem bemängelte er, dass es in der Halle dezent hallt, wahrscheinlich, weil so wenig Leute da sind, aber egal.
Vielleicht wird’s beim nächsten mal wieder ganz anders sein!