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Line Up:
Steel Prophet kannte ich bis zu ?Book of the Dead? nur vom Namen her, ich fand also mit diesem Album meinen Einstieg ? und was für einen! Nicht nur die hübsche Aufmachung, nein, einfach alles an diesem Album stimmt. Praktisch von der ersten bis zur letzten Minute!
Steel Prophet zocken lockeren Metal Marke Iron Maiden, wobei eine gewisse Eigenständigkeit durchaus zu bemerken ist. Ebenfalls bemerkenswert sind die Fähigkeiten, welche alle Musik hier mitbringen. Egal ob Gitarre, Bass oder Drums, musikalisch bewegt man sich auf sehr hohem Niveau. Und gesangstechnisch, tja, da bleibt mir einfach nur die Spucke weg. Rick Mythiasin gehört definitiv zu den besten Metalsängern, die ich je gehört habe. Sein Gesang ist klar, unglaublich kraftvoll und kann vor allem in sehr hohen Tonlagen überzeugen. Und nein, kein Eunuchengejammer, sondern wirklich druckvoller Gesang. Allein dieser Gesang würde wohl jedes Album veredeln, oder ihm zumindest eine ganz gewisse Note geben. Nun, die technischen Fähigkeiten wären damit geklärt. Und was hat das Album sonst noch zu bieten? Metal von vorne bis hinten. Es reiht sich ein Ohrwurm an den anderen, die Licks und Riffs fräsen sich sofort in den Gehörgang. Egal ob mit schnelleren Nummern wie dem Opener ?When six was nine?, Midtempokrachern wie ?Tragic Flaws?, ruhigeren al a´ ?Burning into Blackness? (Gänsehautrefrain) oder dem zwar sehr coolen, aber vielleicht einfach zu Maiden-lastigen ?Escape?, die Jungs überzeugen einfach durch durchdachtes Songwriting und interessante Ideen. Ob die drei Instrumentals, welche wirklich schön sind, unbedingt sein mussten, sei dahin gestellt ? sie unterstreichen nur das instrumentale Können der Truppe.
Wer Maiden und klassischen Metal mag, wird mit dieser Steel Prophet Platte bestens bedient sein. Reinhören sollte man auf alle Fälle, es wird einem weit mehr als nur Standardkost geboten und allein der Sänger ist ein reinschnuppern wert!
Rating: 



