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2010 Metal Heaven
10 Tracks (49:24)
STATE OF ROCK um Gitarrist Robby Böbel (FRONTLINE) und Sänger Tony Mills (TNT, SHY) plakatieren bereits mit ihrem Bandnamen, wo der Hase langläuft. AOR, Hard Rock und natürlich 80er Stadienrock vereint in 10 Stücken auf musikalisch recht hohem Niveau.
Anders kann man “A Point Of Destiny” einfach nicht beschreiben. Die Scheibe bietet abwechslungsreiche Stücke, die allerdings nach der ersten Albumhälfte etwas abflachen. Die ersten Nummern “Black & Blue”, “Without My Love” oder “Hanging In The Balance” gehen noch gut ab, anschließend kommt es einem vor, als ob die Band nur noch das Ziel hatte, das Album fertig zu bekommen. So finden sich in Nummern wie “Count Me Out” oder “Friction” jede Menge coole Ansätze, den Hitcharakter der ersten Songs sucht man allerdings vergebens.
Rein technisch lässt sich freilich nicht viel bemängeln. Der Gesang passt gut zu den Nummern und auch die Instrumentalisten zocken die Stücke locker runter. Bassist Hutch Bauer spielt coole Lines runter und Schlagzeuger Rami Ali klingt so, als ob er jeden Tag ne Platte einprügeln würde. Über das Können von Robby Böbel muss man an dieser Stelle natürlich nicht sprechen, der Mann rockt einfach.
“A Point Of Destiny” ist zwar keine Glanzleistung der Gruppe, Fans des Genres wird die Scheibe jedoch zu begeistern wissen. Vor allem wenn man bedenkt, dass man vor 25 Jahren mit dieser Art von Musik noch ganze Stadien füllen konnte…
Rating: 



