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Line - Up:
Spectre Dragon sind mir das erste Mal auf dem Winternachtstraum-Festival begegnet, wo ich von dem druckvollen Sound der Vier einfach nur gegen die Wand gedrückt wurde. Leider gelingt es nicht ganz, die wuchtige Live-Atmosphäre auf CD zu bannen, dennoch ist das Album noch lange nicht schlecht. Stilistisch lassen sich Spectre Dragon wohl am besten mit Death-Metal Fraktionen wie Vader, Behemoth oder Hypnos vergleichen, wobei meines Erachtens nach besonders die, wenn auch wenigen, ruhigeren oder fast schon Hymnenhaften Passagen, wie im Opener “Demonized”, den besonderen Reiz von Spectre Dragon ausmachen. Meist jedoch regiert schnelles, fast schon rollend anmutendes Geprügel von Drummer Draconiz mit schön typischen Death-lastigen Gitarrenriffs und dem tiefen Gebrülle von Frontmann Mat. Mehr lässt sich zu den Jungs eigentlich sowieso nicht sagen, man muss sie einfach gehört haben. Hoffen wir, dass sie beim nächsten Studio-Album die Wucht eines Live-Auftrittes noch besser einfangen können und freuen wir uns auf ihren nächsten Auftritt.
Fazit: Auf CD brachial-genial, Live noch tausendmal brutaler. Trotzdem haben Spectre Dragon mit “Under Hells Command” ein wunderbares Stückchen melodisch-brachialen Death-Metals geschaffen, das zwar mit sechs Songs etwas kurz ausgefallen ist, aber dennoch zu überzeugen weiß.
Rating: 



