

2006
Massacre
Line-Up:
Gerrit P. Mutz - Vocals
Jens Sonnenberg - Guitars
Jonas Khalil - Guitars
Kai Schindelar - Bass
Mathias Straub - Drums
Nach dem Ausstieg des Gitarren-Tandems, Jörg M. Knittel und Oliver Großhans (beide auch My Darkest Hate), war eine Neuorientierung im Sacred Steel Lager zu erwarten. Der Band war es wichtig als Heavy Metal Band und nicht als Death Metal Band wahrgenommen zu werden. Nach den letzten beiden Scheiben war das wohl nicht mehr jedem 100% klar. Die deathigen, tiefen Gitarren gehören nun der Vergangenheit an. Insgesamt also ein kleiner Schritt zurück in Richtung “Wargods of Metal” oder “Bloodlust”. Was von Gerrit´s charismatischer Stimme veredelte Hymnen wie “Blood and thunder”, “Maniacs of speed”, “Impaled by metal”, das Titelstück oder “Where demons dare to tread” beweisen. Es ist wirklich scheißegal welchen Track ihr anspielt, es gibt ausschliesslich megageilen Heavy Metal auf die Lauscher. Hier ist der Adrenalinausstoss unglaublich hoch. Als Sacred Steel Fan kann man hier unmöglich enttäuscht werden. Ausser man vermisst die tiefen Gitarren. Selbst das Jag Panzer Cover “Generally hostile” fügt sich nahtlos in den Album-Kontext ein. Ein grösseres Kompliment kann man, glaub ich, einer Band, fast nicht machen. Als kleine Auflockerung wird das Album in der Mitte von dem kurzen Akustikstück “Descent of a lost soul” geteilt. Hier haben die Jungs zwar ein bisschen bei “Crystal Ann” von Annihilator stibitzt aber Sacred Steel dürfen das. Hier zählt Spirit mehr als Originalität!
Das mit einem coolen oldschooligen Arwork verzierte Album erscheint auch als limitierte Box mit Bonus CD und verschiedenen Gimmicks.
True Metal Freaks hoffen auf Vinyl und werden hoffentlich nicht von Massacre enttäuscht.
Heavy Metal to the end, Freunde!!!
Rating: 



