

2007
Massacre
Line-Up:
Michael Seifert - Vocals
Uwe Lulis - Guitars
Simone Wenzel - Guitars
Tomi Göttlich - Bass
Gerd Lücking - Drums
Teil zwei der Wikinger Saga, der deutschen Metaller Rebellion. Die Band, die ursprünglich von den gefeuerten Grave Digger Musikern Uwe Lulis und Tomi Göttlich gegründet wurde, muss sich wirklich nicht mehr hinter dem ehemaligen Brötchengeber verstecken. Obwohl sie das eigentlich noch nie mussten. Haben sie doch bisher nur starke Alben veröffentlicht, während die Grabgräber seit einigen Jahren, mehr oder weniger, stagnieren. Großes Plus von Rebellion ist zweifellos Sänger Michael Seifert der der Band, mit seinem kräftigen, rauhen Organ den Stempel aufdrückt. Im Introsong “Vi seglar mot miklagard” klingt er sogar (auch aufgrund des schwedischen Text´s) ein wenig nach Vintersorg. Der eigentliche Opener “Sweden” bietet dann alles was man an der aktuellen Grave Digger vermisst. Gitarrenpower, böllernde Doublebass Attacken und ein Refrain der sofort ins Ohr geht und zum lauten Mitsingen verleitet. Dieses Schema zieht sich durch das ganze Album. Die Jungs wissen ganz genau wie man eigängiges Headbanger Futter zwischen Mid- und Uptempo serviert, das auch trotz kurzen Akustikeinschüben nicht an Spannung verliert. Hört nur mal das Stück “Ulfbert”, das auch prima auf “Knights of the cross” gepasst hätte, und das Zeug zum Klassiker hat. Sehr cool auch die Abrissbirne “Taste of steel” und das Groovemonster “God of thunder”.
Der Vorgänger wirkte zwar irgendwie mehr nach Konzept (da mehr Hörspielartige Parts eingebaut waren) doch das wird sich bestimmt durch die Texte noch relativieren. (Zum Zeitpunkt des Reviews lag mir noch kein Booklett vor).
Ich freu mich jetzt schon auf finalen Teil der Triologie.
Rating: 



