

2007
Century Media
Das zweite Album mit Kristoffer Olivius, hinterm Mikro, der besten schwedischen Black Metal Band, lässt sich teilweise als Rückbesinnung auf alte Tugenden bezeichnen. Wem das “Pariah” Album zu schleppend war der dürfte mit “Harvest” schon eher glücklich werden. Auch wenn diese magischen Teile des Vorgängers hier immer noch Verwendung finden werden sie doch von sehr schnellen, fast schon Marduk-artigen Parts abgelöst, was Naglfar zumindest teilweise wieder Richtung “Diabolical” drückt. Überhaupt lässt sich “Harvest” am besten als Mischung aus “Diabolical” und “Pariah” beschreiben.
Auch Mr. Olivius hat sich als Sänger deutlich entwickelt und macht mit seiner gekonnten Phrasierung seinen Vorgänger Jens Ryden fast vergessen. Hört euch nur mal die Melodielinien von “The darkest road” oder “Way of the rope” an. Wie geil ist das denn?
Auch wenn Naglfar ihre Götteralben “Vittra” und “Sheol” natürlich nicht mehr toppen können sind sie zumindest wieder auf dem richtigen Weg. “Harvest” schickt dich auf eine Reise durch die Hölle, sie packt dich, schüttelt dich, wirft dich zu Boden und verführt dich mit begnadeten Melodien. Alle ähnlich gearteten Bands müssen sich hinter Naglfar anstellen!
Jetzt liegt es an dir ob du “The darkest road” betrittst…
Rating: 



