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MORGANA LEFAY - Aberrations of the mind

2007
Black Mark

Potztausend! Als ich den Opener “Delusions” das erste mal hörte hatte ich ein ähnliches Gefühls wie beim Erstkontakt mit der letzten Nevermore Scheibe “This godless endeavour”. Morgana Lefay spielen hier mit einer unglaublichen Härte und Frische auf wie man es zuvor nur selten von den Bollnäs Barden gehört hat. Die Schweden wollen es anscheinend nochmal wirklich wissen. Auf “Aberrations of the mind” spielen die Jungs gekonnt mit einer leicht moderneren Ausrichtung, als wollten sie den ganzen Metalcore Bubis mal gehörig die Ohren lang ziehen. Aber keine Angst: Von einem Stilwechsel sind sie allerdings meilenweit entfernt. Die Moderne hält eher durch die trockene Produktion und durch etwas härteres Riffing einzug. Trotz der Tastsache, das Morgana Lefay noch nie ein schwaches Album veröffentlicht haben, ist die Qualität des neuen Materials schon fast beängstigend. Egal ob “Make a wish”, “The rush of possession”, “Depression”, “Where I rule” oder “Face of fear”: Hier sind fast nur Hits vertreten, die bestimmt auch den Langzeittest überstehen. Zukünftig wird´s bestimmt ziemlich eng im Liveset der Schweden.
Qualitativ würde ich die Scheibe zwischen der letzten “Grand materia” und ihrem Jahrhundertwerk “Maleficium” einordnen. Gekrönt wird das ganz wiedermal von einen wunderbaren Gemälde von Kristian Wahlin.
Ach ja: Über die Stimme von Ausnahmesänger Charles Rytkönen brauche ich, glaube ich, keine Worte mehr verlieren, ausser das er hier wiedermal eine Weltklasse Leistung abliefert.

Rating: ★★★★½

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