Werbung:
grunge
    CD-Reviews      Konzert-Reviews      Interviews      Visions      Tourdaten      Metal-Videos
news


GURD - Bang!

Gurd – Bang!
2006 Dockyard 1
12 Tracks (51:08)
www.gurd.net

Sie sind endlich wieder zurück! GURD! Nach diversen Veröffentlichungen auf kleineren B-Labeln, haben es die Schweizer schlussendlich geschafft, zu einem vernünftigen Label aufzuspringen, das die Band endlich mal weiter nach vorne bringen kann. GURD entstanden aus der Thrash Legende POLTERGEIST, die Anfang der 90er u.a. mit dem Album Depression für Furore sorgte. Nach dem Ende von POLTERGEIST gründete Sänger V.O. 1994 GURD und konnte schon bald mehrere Überraschungserfolge einfahren. Nun sind die Jungs mit einem amtlichen Album namens Bang! zurück. Und die Menge darf gespannt sein, ob sich hinter dem Albumtitel auch ein Bang! versteckt. Und ich kann euch alle beruhigen! GURD klingen anno 2006 so frisch wie nie zuvor! Schon der Opener „The Grand Deception“ weiß voll und ganz zu überzeugen. Das folgende Titelstück „Bang!“ ist jedoch eine Nummer stärker. Man hat den Eindruck, dass sich PRONG am Thrash Metal versuchen, klingt Sänger V.O. doch ab und an wie Tommy Victor, was aber auf keinen Fall negativ zu bewerten ist. Mit „Spirit Of Rock“ wird das Gaspedal endlich voll durchgetreten, wechselt aber hin zu einem gnadenlosen Stampfer vor dem Herrn. Ebenfalls im Midtempo Bereich angesiedelt ist „Black Money“. PANTERA Fans aufgepasst! Eine Nummer moderner ist „Break The Ban“ Dieser Song hört sich so an, als ob wir Mitte der 90er hätten und BIOHAZARD, MACHINE HEAD und CO. an ihre Höhepunkte angekommen wären. Einen ähnlichen Schlag hat „Like A Man“, nur mit einer deutlichen Prise Thrash oben drauf. Etwas punkiger hingegen kommt „Wish“ um die Ecke. Coole Nummer! „Seducer“ ist eine düstere Neo-Thrash Granate, die durchweg schleppend durch die Lande zieht, während „Wise Up“ nur so groovt. Dieser Song hatte auch von DOG EAT DOG stammen können, wenn diese Jungs jemals Metal gemacht hätten. Als kleine Überraschung haben sich die vier Jungs an BLACK SABBATH´s „Children Of The Grave“ herangetraut. Dies ist natürlich nur dann umzusetzen, wenn die Musiker eine besondere Begabung haben. Und diese haben sie auf jeden Fall. Die Coverversion klingt eigenständig und nicht einfach so kopiert. Alleine hierfür sollte man sich die CD schon kaufen. Als melodischen Übergang zum letzten Stück gibt es noch das kleine instrumentale Stück „Prelude“, bevor der Sturm aufkommt. Und mit „Storm“ kommt er wirklich auf. Dieser Track ist gleichzeitig der Höhepunkt des Albums. Er macht einfach nur Spaß und animiert mich schon wieder einen Streit mit den Nachbarn anzufangen, da ich den Lautstärkeregler endlich voll aufdrehen möchte!

Das Album hätte einen Punkt mehr bekommen, wenn die Jungs öfters mal das Gaspedal durchgetreten hätten, so gibt es leider einen Punkt weniger. Hoffentlich beehren uns die Jungs bald wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

Rating: ★★★½☆

Ehrliche Userwertung:
(Wie findest du GURD - Bang! ?)
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...

GURD - Bang! im Netz

Kommentare







grunge