

2008
Drakkar
Roger Cicero meets Pantera
Meine ersten Eindrücke von Grantig waren gut, um nicht zu sagen, sehr gut “WOW - endlich mal etwas anderes auf dem Markt” Grantig geben eine besondere Art des Rock, Metal, What ever, ab. Ihren eigenen Worten zur ihrer Musik bleibt nichts hinzuzufügen (Zitat: “GRANTIG sind Metal! Kein Core, kein Death, kein Black, kein Emo, kein Schnick, kein Schnack. Einfach nur geradeaus, laut, hart, erbarmungslos. Der Sound ist pur und erdig, roh und rau und auf einem erschreckend hohen Niveau.”)
Um einen Eindruck von Grantig zu erhalten, der beeindruckt, muss man das Album etwas anders hören, als die Tracklist zu lässt. Man gehe als erstes zu dem abschließenden Track 12 und hört sich die ruhigen Parts von “Immer wieder” an, gönnt der Seele etwas ruhiges und zeitgleich gutes, versucht mitzusingen und lässt einfach mal die Beine, von dem zu großen Stuhl auf dem man vielleicht gerade sitzt, baumeln.
Danach, vorausgesetzt man hat “Repeat-all” am Player aktiviert geht es im guten stilvollen Metal an den STart, ganz im Stile der guten alten Pantera. Melodische Parts, untermalt mit sehr viel spontanen stylischen Rhythmus, der meiner Meinung nach sehr abgefahren kompliziert klingt und nur von Musik- und Rhythmus-Fanatikern gespielt werden kann.
Bewunderung und Applaus gehen an den Sänger Jonathan, der zeitgleich an der Gitarre sein Können unter Beweis stellt! Alle Songs zusammen runden das Album “So muss es sein” sehr gut ab, allerdings hab ich da auch ein Manko. Wie kann man auf so einem Album, mit hochkarätigen, musikalisch anspruchsvollen Songs nur so einen Song drauf packen, wie “Reflexion”?!? Gnadenlos den Vogel abgeschossen und somit Punktabzug von mir, Sorry Guys! Dennoch verspricht das Album viel Erfolg auf der ganzen Linie, also lasst euch nicht lumpen und legt ein zweites Album in diesem Jahr noch hinterher!
Rating: 



