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2009 Napalm Records
10 Tracks (49:47)
FAIRYLAND aus Frankreich haben einen bewegten Band-Lebenslauf hinter sich. Nähere Infos kann man sich auf der Homepage anschauen, interessant ist allerdings, dass die Band im Moment nur aus Hauptsongwriter und Mastermind Philippe Giordana besteht, der das Album quasi im Alleingang erstellt hat. Beim Hören kommt dieser Zustand allerdings nicht zum tragen, was wirklich verwunderlich ist.
“Score To A New Beginning” beginnt mit einem bombastischen Intro welches erahnen lässt, wohin die Reise gehen wird. Massig Chöre, Doublebass-Attacken und jede Menge Keyboardpassagen. Wer jetzt schon abwinkt und denkt, wieder ein schmalziges Power-Metal-Album vor sich zu haben, dem kann ich widersprechen. Denn schmalzig, kitschig und belanglos ist das Album ganz sicher nicht. Klar, die typischen Elemente einer Band, die sich als Symphonic Metal tituliert sind natürlich gegeben. Allerdings ist die Symbiose an sich gelungen, die Songs motivieren allesamt zum weiterhören und Vergleiche zu anderen Acts dieser Kategorie sind auch nicht einfach zu finden.
Philippe versteht es gut, einen Song zu steuern und das Hauptaugenmerk auf die jeweilige Botschaft oder auf das zu beachtende Element zu lenken. Dass die Stücke demnach nicht von schlechten Eltern sein können liegt auf der Hand, “Across The Endless Sea (Part II)”, “Master Of The Waves”, “At The Gates Of Morken” und das opulente “Score To A New Beginning” sind hier als Beispiel zu nennen. Besonders beim letztgenannten Titeltrack können die Gesangspassagen besonders angenehm auffallen.
FAIRYLAND haben (hat) mit ihrem Zweitlingswerk “Score To A New Beginning” im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Ära angestoßen. Jetzt liegt es an Philippe diese gewaltigen Songs mit einer Band zu präsentieren. Bin gespannt.
Rating: 



